Mosteiro dos Jerónimos

Das Kloster der Jerónimos wird gewöhnlich als ein Juwel des manuelinischen Baustils bezeichnet. Dieser rein portugiesische Baustil kombiniert architektonische Elemente der Gotik mit denen der Renaissance und verbindet diese mit königlicher und naturalistischer Symbolik, was diesen Stil einmalig und rühmlich macht.

In 1496 bat König D. Manuel I den Heiligen Stuhl um Erlaubnis, an den Ufern des Tejo ein großes Kloster bauen zu dürfen. Die Arbeiten begannen in 1501 und endeten fast ein Jahrhundert später. D. Manuel I und seine Nachkommen wurden in Marmorgräbern, die sich im Altarraum der Kirche und im Querschiff befinden, begraben.

Die königliche Entscheidung wurde auch dadurch beeinflusst, dass das Kloster der Jungfrau von Belém gewidmet wurde. Das Kloster der Jerónimos ersetzte die Kirche der 'Sta. Maria do Belém, wo Mönche des Christusordens durchreisenden Seglern religiösen Beistand gaben. Aus diesem Grund wählte D. Manuel I die Mönche des Ordens des St. Jerónimo, deren Funktion es war, für die Seele des Königs zu beten und den Seefahrern, die von der 'Praia do Restelo' hinausfuhren, um neue Gebiete zu entdecken, religiösen Beistand zu geben.
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